Wärmepumpe Kosten Rechner: Was kostet Ihre Wärmepumpe wirklich?

Kurz gesagt: Eine Wärmepumpe kostet inklusive Einbau zwischen 11.000 und 35.000 Euro brutto – je nach Typ, Hausgröße und Umbauaufwand. Mit der BEG-Förderung 2026 sinken die Nettokosten auf 4.000 bis 19.000 Euro, abhängig von deinem Einkommen und deiner bisherigen Heizung. Mit unserem kostenlosen Wärmepumpe-Kosten-Rechner ermittelst du in unter zwei Minuten deinen persönlichen Wert – ganz ohne Anmeldung oder Beratungsgespräch.

Die meisten Wärmepumpen-Rechner im Netz verlangen eine Telefonnummer, bevor sie ein Ergebnis zeigen. Unserer nicht. Du gibst Wohnfläche, Baujahr, Wärmepumpen-Typ und Einkommen ein – und siehst sofort deine geschätzten Kosten nach Förderung. Dieser Ratgeber erklärt zusätzlich, wie die Zahlen hinter dem Rechner entstehen, was die BEG-Reform vom 21. Juli 2026 für dich verändert hat und ob sich die Investition in deinem Fall überhaupt lohnt.

Wärmepumpe Kosten Rechner | Luft-Wasser & Erdwärme

Schätze die Gesamtkosten für eine Wärmepumpe – inklusive Gerät, Installation, ggf. Erdwärmebohrung und aktueller BEG-Förderung 2026.

Wärmepumpe Kosten Rechner | Luft-Wasser & Erdwärme
Schätzen Sie die Gesamtkosten für eine Wärmepumpe – inklusive Gerät, Installation, ggf. Erdwärmebohrung und aktueller BEG-EM-Förderung.
📊 Geschätzte Wärmepumpen-Kosten nach Förderung
— €
✔ Fördersätze gemäß BEG EM / KfW-Programm 458 (Stand: 21.07.2026) – förderfähige Basis gedeckelt auf 28.000 € je Wohneinheit, Gesamtförderung gedeckelt auf 70–80 %. Vereinfachte Schätzung, kein Rechtsanspruch.

So liest du das Ergebnis deines Wärmepumpe-Kosten-Rechners

Der Rechner oben kombiniert drei Faktoren zu einem Ergebnis: die Gerätekosten für deinen gewählten Wärmepumpen-Typ, die Einbaukosten je nach Zustand deines bestehenden Heizsystems und die aktuelle BEG-Förderung basierend auf deinem Haushaltseinkommen. Das Ergebnis ist eine seriöse Schätzung – keine verbindliche Offerte.

Für ein genaues Angebot braucht ein Fachbetrieb zusätzlich eine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 vor Ort. Der Rechner ersetzt diese Berechnung nicht, gibt dir aber eine belastbare Grundlage, um Angebote später einzuordnen und Kostenfallen frühzeitig zu erkennen.

Was du für ein genaues Ergebnis brauchst:

  • Wohnfläche in Quadratmetern
  • Baujahr bzw. Dämmzustand des Gebäudes
  • Gewünschter Wärmepumpen-Typ (Luft-Wasser oder Erdwärme)
  • Umfang der Einbauarbeiten (einfacher Austausch oder Komplettumbau)
  • Zu versteuerndes Haushaltseinkommen für die Förderberechnung

Was kostet eine Wärmepumpe? Überblick nach Typ

Eine Wärmepumpe kostet je nach Typ zwischen 11.000 und 35.000 Euro inklusive Einbau. Am günstigsten ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Gesamtkosten ab etwa 11.000 Euro. Sole-Wasser- und Wasser-Wasser-Wärmepumpen sind teurer, weil sie aufwendigere Erschließungsarbeiten benötigen – arbeiten dafür aber effizienter im Betrieb.

WärmepumpentypGerätekostenEinbaukostenGesamtkosten
Luft-Wasser-Wärmepumpe8.000 – 18.000 €3.000 – 6.000 €11.000 – 24.000 €
Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme)10.000 – 20.000 €5.000 – 15.000 €15.000 – 35.000 €
Wasser-Wasser-Wärmepumpe10.000 – 18.000 €4.000 – 10.000 €14.000 – 28.000 €

Alle Preise inklusive Mehrwertsteuer, ohne Förderung.

Luft-Wasser-Wärmepumpe: die meistinstallierte Variante

Die Luft-Wasser-Wärmepumpe entzieht der Außenluft Wärme und überträgt sie aufs Heizwasser. Das Gerät kostet zwischen 8.000 und 18.000 Euro. Namhafte Hersteller wie Viessmann, Buderus, Vaillant oder Daikin liegen für ein typisches Einfamilienhaus meist zwischen 9.000 und 14.000 Euro.

Die Einbaukosten betragen 3.000 bis 6.000 Euro – darin enthalten sind Montage der Außeneinheit, Verrohrung, hydraulischer Abgleich und Inbetriebnahme. Für ein Einfamilienhaus mit 130 bis 150 Quadratmetern liegen die Gesamtkosten realistisch bei 14.000 bis 20.000 Euro.

Sole-Wasser-Wärmepumpe: höhere Kosten, mehr Effizienz

Die Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt konstante Erdwärme und arbeitet dadurch effizienter als die Luftvariante, besonders im Winter. Die Erschließung entscheidet über den Preis: Flächenkollektoren sind günstiger (3.000 bis 6.000 Euro), Tiefenbohrungen teurer, aber platzsparender.

Eine Tiefenbohrung kostet 50 bis 100 Euro pro Bohrmeter. Für ein Einfamilienhaus sind meist 80 bis 150 Bohrmeter nötig – das ergibt allein 4.000 bis 15.000 Euro Bohrkosten. Zusammen mit Gerät und Montage liegen die Gesamtkosten bei 18.000 bis 36.000 Euro.

Wasser-Wasser-Wärmepumpe: hocheffizient, aber genehmigungspflichtig

Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe nutzt Grundwasser, das ganzjährig konstant 10 bis 12 Grad warm ist. Sie ist hocheffizient, braucht aber eine wasserrechtliche Erlaubnis sowie Saug- und Schluckbrunnen. Die Gesamtkosten liegen bei 14.000 bis 28.000 Euro – ein Hydrogeologe sollte die Eignung deines Grundstücks vorab prüfen.

Einbaukosten und versteckte Zusatzkosten

Über den reinen Gerätepreis hinaus entstehen weitere Kosten, die im ersten Angebot oft fehlen. Wer diese Posten nicht einplant, erlebt bei der Endabrechnung eine böse Überraschung.

Installation und Montage im Detail

  • Aufstellung und Verrohrung: 1.500 – 3.000 €
  • Elektrischer Anschluss (Starkstrom, ggf. Zählerkasten-Erweiterung): 500 – 2.000 €
  • Hydraulische Integration (Pufferspeicher, Verteilerleitungen): 1.000 – 3.000 €
  • Inbetriebnahme und Einregulierung: 300 – 800 €

Für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe summieren sich die Montagekosten damit auf 3.500 bis 8.000 Euro.

Pufferspeicher, Warmwasser und Heizkörpertausch

Ein Pufferspeicher gleicht Schwankungen im Heizkreis aus und ist bei Wärmepumpen fast immer sinnvoll – Kosten: 500 bis 2.000 Euro. Soll die Wärmepumpe auch Warmwasser erzeugen, kommt oft ein separater Warmwasserspeicher für 800 bis 2.500 Euro dazu.

Wärmepumpen arbeiten am effizientesten mit niedrigen Vorlauftemperaturen von 35 bis 45 Grad. Alte Heizkörper für 70 Grad übertragen dabei zu wenig Wärme. Ein Heizkörpertausch kostet 200 bis 600 Euro pro Stück – bei 8 Heizkörpern im Einfamilienhaus also 1.600 bis 4.800 Euro zusätzlich.

Wärmepumpe im Altbau: Was die Umrüstung wirklich kostet

Eine Wärmepumpe im Altbau ist technisch möglich, aber meist 2.000 bis 8.000 Euro teurer als im Neubau. Beim Wechsel von Gas fällt zusätzlich die Stilllegung des Gasanschlusses an (500 bis 1.500 Euro), bei Öl die Tankentsorgung (300 bis 4.000 Euro je nach Tanktyp).

Ohne Fußbodenheizung funktioniert eine Wärmepumpe trotzdem – entweder mit höheren Vorlauftemperaturen (dann sinkt die Effizienz) oder mit neu dimensionierten Heizkörpern. Wirtschaftlich sinnvoll ist häufig eine Kombination: Wärmepumpe jetzt einbauen, Heizkörper schrittweise über drei bis fünf Jahre austauschen.

Lohnt sich eine Wärmepumpe für dich?

Eine Wärmepumpe lohnt sich, wenn die eingesparten Heizkosten die höheren Anschaffungskosten innerhalb ihrer Lebensdauer ausgleichen. Vier Faktoren entscheiden darüber.

1. Dämmzustand des Hauses. Je besser gedämmt, desto kleiner und günstiger die benötigte Wärmepumpe. Ein Wärmebedarf unter 120 kWh pro Quadratmeter und Jahr gilt als gut geeignet.

2. Jahresarbeitszahl (JAZ). Diese Kennzahl zeigt, wie viel Wärme eine Wärmepumpe aus einer Kilowattstunde Strom erzeugt. Laut einer aktuellen Wirtschaftlichkeitsanalyse ist eine Wärmepumpe ab einer <cite index=”36-1″>JAZ von etwa 3,0 wirtschaftlich gleichauf oder günstiger als eine Gasheizung, während sie unter einer JAZ von 2,5 im Betrieb teurer bleibt</cite>.

3. Strom-Gas-Preisverhältnis. Mit einem speziellen Wärmepumpentarif verschiebt sich diese Schwelle zu deinen Gunsten. <cite index=”35-1″>2026 kostet ein Wärmepumpen-Stromtarif dank der reduzierten Netzentgelte nach Paragraf 14a Energiewirtschaftsgesetz nur noch 20 bis 25 Cent pro Kilowattstunde statt 30 bis 36 Cent beim regulären Haushaltsstrom</cite>.

4. Amortisationsdauer. <cite index=”25-1″>Mit voller Förderung, günstigem Wärmepumpentarif und eigener Photovoltaik liegt die Amortisation gegenüber einer Gasheizung meist bei 8 bis 15 Jahren</cite>. Bei einer Lebensdauer von 20 bis 25 Jahren bleibt danach ein klarer Kostenvorteil.

Kurzformel: Die Wärmepumpe lohnt sich fast immer, wenn dein Haus einen Wärmebedarf unter 120 kWh/m² hat, du die volle Förderung nutzt und die Anlage mindestens 15 Jahre laufen soll.

Wärmepumpe Förderung 2026: Was sich seit Juli grundlegend geändert hat

Die BEG-Förderung (Bundesförderung für effiziente Gebäude) ist weiterhin das zentrale Programm für Wärmepumpen – wurde aber zum 21. Juli 2026 grundlegend reformiert. Wer noch mit den Zahlen von 2025 rechnet, kalkuliert falsch.

Die neue Förderstruktur seit dem 21. Juli 2026

KomponenteBis 20.07.2026Seit 21.07.2026
Grundförderung30 %30 % (unverändert)
Effizienzbonus (JAZ ≥ 3,5 / Kältemittel R290)+ 5 %entfällt komplett
Klimageschwindigkeitsbonus+ 20 %+ 16 % (sinkt ab Feb. 2027 halbjährlich um 4 Punkte)
Einkommensbonuspauschal 30 % (≤ 40.000 €)gestaffelt: 40 % (≤ 30.000 €), 30 % (≤ 40.000 €), 10 % (≤ 50.000 €)
Familienzuschlag pro minderjährigem Kind– 10.000 € Einkommensgrenzeunverändert
Förderfähige Kosten, 1. Wohneinheit30.000 €28.000 €
Maximaler Fördersatz70 %70 % (80 % bei Einkommen ≤ 30.000 €)

Am wichtigsten für deine Rechnung: <cite index=”17-1″>der Effizienzbonus entfällt vollständig, dafür gilt für alle Wärmepumpentypen – von Luft-Wasser bis Erdwärme – künftig derselbe Fördersatz</cite>. Gleichzeitig wird die Förderung stärker nach Einkommen gestaffelt, wie eine aktuelle Analyse der Reform zeigt: <cite index=”17-1″>Selbstnutzende Eigentümer erhalten je nach zu versteuerndem Haushaltseinkommen 40, 30 oder 10 Prozent Einkommensbonus</cite>.

Für die maximale Förderquote von 80 Prozent gilt eine enge Voraussetzung: <cite index=”12-1″>Diese Obergrenze erreichst du nur, wenn dein Haushaltseinkommen 30.000 Euro nicht übersteigt</cite> – mit Familienzuschlag entsprechend höher. Alle anderen Haushalte bleiben bei maximal 70 Prozent.

Was bedeutet das für die förderfähige Summe?

<cite index=”13-1″>Für die erste Wohneinheit berücksichtigt die KfW seit dem 21. Juli 2026 maximal 28.000 Euro förderfähige Kosten – zuvor waren es 30.000 Euro</cite>. Bei mehreren Wohneinheiten im selben Gebäude gilt: 15.000 Euro für die zweite bis sechste, 8.000 Euro für jede weitere Einheit.

Das ergibt zwei realistische Maximalbeträge, je nach Einkommen:

  • Bei 70 % Förderquote: 28.000 € × 70 % = 19.600 € Zuschuss
  • Bei 80 % Förderquote (Einkommen ≤ 30.000 €): 28.000 € × 80 % = 22.400 € Zuschuss

Beispielrechnung nach der neuen BEG-Struktur

Eine Familie ersetzt ihre 22 Jahre alte Gasheizung durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe. Bruttokosten: 20.000 Euro. Zu versteuerndes Haushaltseinkommen: 45.000 Euro, kein minderjähriges Kind.

PositionSatzBetrag
Bruttokosten20.000 €
Grundförderung30 %– 6.000 €
Klimageschwindigkeitsbonus16 %– 3.200 €
Einkommensbonus0 % (Einkommen > 30.000 €)– 0 €
Nettokosten46 % Förderung10.800 €

Läge das Einkommen bei nur 28.000 Euro, käme zusätzlich der Einkommensbonus von 40 Prozent hinzu. Die Förderquote stiege auf 86 Prozent, würde aber auf 80 Prozent gedeckelt – die Nettokosten sänken auf 4.000 Euro.

KfW-Ergänzungskredit: Restkosten günstig finanzieren

Wer die BEG-Förderung erhält, kann für die verbleibenden Kosten zusätzlich den KfW-Ergänzungskredit (Programm 358/359) beantragen. Der Kredit finanziert bis zu 120.000 Euro pro Wohneinheit zu vergünstigten Zinsen – einkommensschwache Haushalte erhalten zusätzlich einen Tilgungszuschuss.

Wie sich ein solcher Kredit auf deine monatliche Belastung auswirkt, rechnest du am schnellsten mit unserem Kreditrechner nach. Willst du stattdessen die Restkosten über eine Aufstockung deiner bestehenden Baufinanzierung decken, hilft dir unser Hypothekenrechner bei der monatlichen Rate. Für einen reinen Zinsvergleich zwischen beiden Optionen lohnt sich ein Blick in unseren Zinsrechner.

Wichtig: Förderanträge müssen in der Regel vor Beauftragung des Handwerkers gestellt werden. Ein nachträglicher Antrag ist in den meisten Fällen ausgeschlossen.

Betriebskosten 2026: Was die Wärmepumpe im Jahr an Strom kostet

Die Anschaffung ist nur ein Teil der Rechnung. Wer langfristig kalkuliert, muss die laufenden Stromkosten einbeziehen – und hier hat die Wärmepumpe gegenüber Gas und Öl klare Vorteile.

Rechenbeispiel: Einfamilienhaus, 150 m², gut gedämmt, Gesamtwärmebedarf 14.000 kWh pro Jahr, JAZ 3,5.

PostenBerechnungBetrag
Benötigter Strom14.000 kWh ÷ 3,54.000 kWh/Jahr
Stromkosten (WP-Tarif)4.000 kWh × 0,23 €920 €/Jahr
Wartung (anteilig)200 € ÷ 1217 €/Monat
Monatliche Gesamtkosten~93 €/Monat

Zum Vergleich: Dieselbe Wohnfläche mit Gasheizung kommt bei einem <cite index=”29-1″>durchschnittlichen Erdgaspreis für Haushalte von rund 12 Cent pro Kilowattstunde</cite> auf etwa 1.680 Euro im Jahr – also 140 Euro monatlich, ohne CO2-Aufschlag.

Der Grund für die günstigen Wärmepumpentarife: <cite index=”28-1″>Wärmepumpen sind mit einem Marktanteil von knapp 48 Prozent das meistverkaufte Heizsystem in Deutschland, seit gesetzlichen Neuregelungen sinken die Netzentgelte für steuerbare Wärmepumpen deutlich</cite>. Ein spezieller Wärmepumpentarif lohnt sich fast immer gegenüber dem normalen Haushaltsstrom.

Wärmepumpe Kosten nach Hausgröße

Die Gesamtkosten hängen stark vom jährlichen Wärmebedarf ab – größere Häuser brauchen leistungsstärkere Geräte.

WohnflächeHeizleistungGesamtkosten (Luft-WP)Nach Förderung (46 %)
bis 100 m²6 – 8 kW11.000 – 15.000 €5.900 – 8.100 €
120 m²8 – 10 kW13.000 – 18.000 €7.000 – 9.700 €
150 m²10 – 12 kW15.000 – 22.000 €8.100 – 11.900 €
200 m²12 – 16 kW18.000 – 28.000 €9.700 – 15.100 €
250 – 300 m²16 – 20 kW22.000 – 35.000 €11.900 – 18.900 €

Werte für gut gedämmte Häuser. Altbau mit schlechter Dämmung benötigt bis zu 30 Prozent mehr Heizleistung.

Diese Tabelle liefert nur Orientierungswerte – nutze den Wärmepumpe-Kosten-Rechner oben für eine auf dein Haus zugeschnittene Schätzung.

Amortisation: Wann zahlt sich die Investition aus?

Kurzfristig ist die Gasheizung günstiger in der Anschaffung. Langfristig kehrt sich das Bild um, sobald man Förderung und Betriebskosten einrechnet.

KostenpositionWärmepumpeGasheizung
Anschaffung + Einbau18.000 €8.000 €
Förderung (46 %)– 8.280 €– 0 €
Nettokosten Gerät9.720 €8.000 €
Betriebskosten Jahr 1920 €1.680 €
Wartung/Jahr200 €300 €
Gesamtkosten über 20 Jahre~33.000 €~48.000 €

Über 20 Jahre spart die Wärmepumpe in diesem Szenario rund 15.000 Euro gegenüber der Gasheizung – trotz höherer Anschaffungskosten. Je niedriger dein Wärmepumpentarif und je höher deine Förderung, desto schneller kippt die Rechnung zu deinen Gunsten.

Häufige Fragen zum Wärmepumpe-Kosten-Rechner

Wie genau ist ein Wärmepumpe-Kosten-Rechner?

Ein Online-Rechner liefert eine seriöse Schätzung auf Basis typischer Erfahrungswerte für Gerät, Einbau und Förderung. Er ersetzt aber keine Heizlastberechnung nach DIN EN 12831 vor Ort. Die tatsächlichen Kosten können je nach Zustand deines Gebäudes, regionalen Handwerkerpreisen und individuellen Umbauarbeiten um 10 bis 20 Prozent vom Rechnerwert abweichen. Nutze das Ergebnis als Budgetrahmen für Angebotsvergleiche, nicht als verbindliches Angebot.

Was kostet eine Wärmepumpe mit Einbau im Einfamilienhaus?

Für ein Einfamilienhaus mit 130 bis 150 Quadratmetern liegen die Bruttokosten typischerweise zwischen 14.000 und 25.000 Euro. Nach der BEG-Förderung 2026 sinken die Nettokosten je nach Einkommen und alter Heizung auf 4.000 bis 17.500 Euro. Die günstigste Variante bleibt die Luft-Wasser-Wärmepumpe.

Ist eine Wärmepumpe im Altbau sinnvoll?

Ja, sofern eine Jahresarbeitszahl von mindestens 2,5 bis 3,0 erreichbar ist. Das gelingt meist, wenn Außenwände gedämmt sind, die Fenster zweifach verglast sind und eine Vorlauftemperatur unter 55 Grad möglich ist. Ein Energieberater – zu 80 Prozent von der BAFA gefördert – prüft die Eignung deines Hauses vorab.

Wie viel Strom verbraucht eine Wärmepumpe pro Jahr?

Für ein Einfamilienhaus mit 150 Quadratmetern und einer Jahresarbeitszahl von 3,5 liegt der Stromverbrauch bei etwa 4.000 Kilowattstunden pro Jahr. Mit einem Wärmepumpentarif von 20 bis 25 Cent pro Kilowattstunde entstehen daraus Stromkosten von 800 bis 1.000 Euro jährlich. Eine Photovoltaikanlage kann diesen Betrag um 30 bis 60 Prozent senken.

Welche Förderung bekomme ich bei niedrigem Einkommen?

Bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000 Euro erhältst du seit Juli 2026 einen Einkommensbonus von 40 Prozent zusätzlich zur Grundförderung und zum Klimageschwindigkeitsbonus. In diesem Fall kann die Gesamtförderung bis zu 80 Prozent der förderfähigen Kosten erreichen, gedeckelt auf 22.400 Euro. Ein minderjähriges Kind im Haushalt senkt die angesetzte Einkommensgrenze um weitere 10.000 Euro.

Das Wichtigste zum Wärmepumpe-Kosten-Rechner auf einen Blick

  • Eine Wärmepumpe kostet inklusive Einbau zwischen 11.000 und 35.000 Euro – abhängig von Typ und Hausgröße
  • Seit der BEG-Reform vom 21.07.2026 entfällt der Effizienzbonus, dafür ist der Einkommensbonus gestaffelt (10 bis 40 %)
  • Die maximale Förderung beträgt 70 Prozent, bei Haushaltseinkommen bis 30.000 Euro bis zu 80 Prozent
  • Die monatlichen Betriebskosten liegen bei gut gedämmten Häusern realistisch bei 80 bis 100 Euro
  • Gegenüber einer Gasheizung spart die Wärmepumpe über 20 Jahre häufig 10.000 bis 15.000 Euro
  • Nutze den Rechner oben für deinen individuellen Wert – in unter zwei Minuten, ohne Anmeldung

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